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An illustrated scene shows a tractor polluting a field next to water where dolphins jump and many fish swim underwater.

An illustrated scene shows a tractor polluting a field next to water where dolphins jump and many fish swim underwater.

Kurze Zusammenfassung mit Zusammenhängen und Abhängigkeiten Die Texte beschreiben ein eng vernetztes Ökosystem der Ostsee, in dem alle Organismen voneinander abhängen – von Seegras und Plankton bis hin zu Hering und Schweinswal. Seegras ist eine sogenannte Gründerart. Es produziert Sauerstoff, speichert sehr viel CO₂ und bietet Lebensraum, Schutz und Nahrung. Viele Arten – unter anderem Fische – sind direkt oder indirekt von Seegraswiesen abhängig. Heringe nutzen Seegras zum Ablegen ihrer Eier. Durch Klimawandel, Fischerei und Nährstoffeinträge (Eutrophierung) schrumpfen die Seegrasflächen, was ganze Nahrungsketten beeinträchtigt. Plankton bildet die Basis des marinen Nahrungsnetzes. Phytoplankton betreibt Fotosynthese, produziert Sauerstoff und bindet CO₂. Zooplankton frisst Phytoplankton und wird selbst von Fischen gefressen. Klimawandel und Nährstoffeinträge durch Landwirtschaft (Darstellung eines Treckers beim Gülle ausbringen auf einem Feld an der Ostsee sollte auch zu sehen sein). verändern das zeitliche Auftreten von Planktonblüten. Dadurch kann es zu einem Mismatch kommen: Fischlarven schlüpfen, wenn noch zu wenig Nahrung vorhanden ist. Der Hering ist ein Schlüsselorganismus. Er frisst Zooplankton und ist selbst Hauptnahrung für viele Räuber, z. B. Schweinswale, Robben und Seevögel. Überfischung, Klimawandel, Plankton-Mismatch und der Verlust von Seegraswiesen gefährden seine Fortpflanzung und Bestände. Der Schweinswal steht an der Spitze der Nahrungskette. Er See more