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An old, dilapidated room, once opulent, now looks like a crime scene with scattered papers and chalk marks. Two armchairs and a sofa face a window looking out onto a park. A chandelier hangs from the ceiling, and portraits adorn the crumbling walls.

An old, dilapidated room, once opulent, now looks like a crime scene with scattered papers and chalk marks. Two armchairs and a sofa face a window looking out onto a park. A chandelier hangs from the ceiling, and portraits adorn the crumbling walls.

Die Bühne zeigt den Salon der alten Villa im Sanatorium Les Cerisiers. Der Raum wirkt geräumig, aber etwas vernachlässigt – ein merkwürdiger Mix aus früherem Wohlstand und klinischer Nüchternheit. Die Wände sind bis zur halben Höhe mit hygienischer, hell glänzender Farbe gestrichen, darüber bröckelt der alte Gips mit Resten von Stuckverzierungen. Drei gepolsterte Türen im Hintergrund, nummeriert 1 bis 3, führen zu den Zimmern der drei Physiker. Daneben steht links ein großer Heizkörper, rechts ein Lavabo (Waschbecken) mit Handtüchern. Im Vordergrund befinden sich ein Sofa, zwei Sessel und ein runder Tisch, der leicht schief steht oder umgestürzt ist – Zeichen des kürzlichen Kampfes. Eine Stehlampe liegt am Boden. Auf der rechten Seite hängt über einem verdeckten Kamin das Porträt eines alten Mannes mit Spitzbart in schwerem Goldrahmen. Links öffnen sich große Fenster bis zum Boden, durch die man auf den Park mit alten Bäumen und den See blickt. Davor hängen schwere Vorhänge, und eine Terrassentür führt nach draußen. Das Licht zeigt einen späten Novembernachmittag, eher kühl, aber noch hell. Ein Kronleuchter hängt von der Kassettendecke herab, etwas schief vielleicht, um den leicht verfallenen Charme des Raums zu unterstreichen. Überall liegen Spuren eines Handgemenges: umgestoßene Möbel, Kreidespuren am Boden, Polizisten, die Fingerabdrücke nehmen. Die Stimmung ist unheimlich und absurd zugleich – ein Ort zwischen bürgerlichem Wohnzimmer, Krankenhaus und Tatort. See more