Glockenton eines Bahnhofs, bevor der Vorhang aufgeht. Dann die Inschrift: Güllen. Offenbar der Name der kleinen Stadt, die im Hintergrund angedeutet ist, rui-niert, zerfallen. Auch das Bahnhofgebäude verwahrlost, je nach Land mit oder obne Absperrung, ein balbzerrisse-ner Fahrplan an der Mauer, ein verrostetes Stellwerk, eine Türe mit der Aufschrift: Eintritt verboten. Dann, in der Mitte, die erbärmliche Bahnhofstraße. Auch sie nur ange-deutet. Links ein kleines Häuschen, kahl, Ziegeldach, zerfetzte Plakate an der fensterlosen Mauer. Links Tafel: Frauen, rechts: Männer, Alles in eine heiße Herbstsonne getaucht. Vor dem Häuschen eine Bank, auf ibr vier Männer. Ein fünfter, aufs unbeschreiblichste verwabrlost, wie die andern, beschreibt ein Transparent mit roter Farbe, offenbar für einen Umzug: Willkommen Kläri. Das donnernde, stampfende Geräusch eines vorbeirasen-den Schnellzuges. Vor dem Bahnhof der Bahnhofsvor-stand salutierend. Die Männer auf der Bank deuten mit einer Kopfbewegung von links nach rechts an, daß sie den vorbeirasenden Expreß verfolgen. See more