Leserbrief: Der moderne Pranger – Jacques Bauds Fall als Warnsignal für die Meinungsfreiheit Sehr geehrte Damen und Herren, die EU-Sanktionen gegen den Schweizer Ex-Oberst Jacques Baud sind ein direkter Angriff auf die Meinungsfreiheit und erinnern an den historischen Pranger: Öffentliche Ächtung statt fairer Gerichtsverhandlung – nun sogar sichtbar gemacht auf der EU-Sanktionsmap (sanctionsmap.eu). In einem kürzlich geführten Interview mit Markus J. Karsten (NachDenkSeiten, 23.12.2025, Dank an Albrecht Müller für seine Pionierarbeit) berichtet Baud lakonisch: „Meine Konten wurden eingefroren.“ Als erfahrener Analyst beim Schweizer Strategischen Nachrichtendienst und in UN-/NATO-Missionen kritisiert er lediglich westliche Fehleinschätzungen im Ukraine-Krieg – schon wird seine Meinungsfreiheit mit der Sanktion als „Sprachrohr russischer Propaganda“ diffamiert, Konten gesperrt und er sozial isoliert.nachdenkseiten Vom Mittelalter in die Moderne – Die EU macht den Pranger sichtbar Historisch fixierte der Pranger Verurteilte am Marktplatz zur Demütigung durch die Menge; heute reicht eine EU-Verordnung (269/2014), um Kritiker wie Baud, Xavier Moreau oder John Mark Dougan finanziell zu knebeln und medial als „rechtsradikale Putin-Versteher“ ans Schafott zu stellen – alles öffentlich einsehbar auf sanctionsmap.eu, wo die EU die „Schuldigen“ prangert. Baud, Master in Ökonometrie und Experte für Ostblock-Analysen, wird für das Ausüben seiner Meinungsfreiheit sanktioniert – die See more