Ein umfassendes, zutiefst persönliches, symbolisches Porträt von Michelé, das ihre gesamte erzählte innere Welt integriert. Künstlerisch-realistisch, therapeutisch, kompromisslos ehrlich. Im Zentrum eine Frau mit ruhigem, klarem, aber erschöpftem Blick – verletzlich, nicht gebrochen, präsent. Um sie herum vielschichtige, halbtransparente Ebenen wie Erinnerungs- und Gefühlsfragmente: Angst, innere Dialoge, Verwirrung, Wut, Schuld, Scham, Einsamkeit, Kontrollverlust, toxische Bindungen, Substanzen, emotionale Manipulation – sichtbar, nicht versteckt. Diese dunkleren, chaotischen Texturen existieren gleichzeitig mit klaren Strukturen von Erkenntnis, Verantwortung, Selbstschutz und Wachstum; nichts wird ausgelöscht, alles ist integriert. Im Hintergrund ein detailliertes Nervensystem, teils übererregt (rot/orange), teils reguliert (blau/grün) – beides zugleich. Subtile Symbole: zerbrochene Ketten (Abhängigkeiten erkannt), zerrissene Masken (Gaslighting entlarvt), Tagebuch- und Gedankenseiten (tiefe Selbstreflexion), ein Herz mit tiefen Rissen, das weiter schlägt, Herz und Gehirn im Spannungsfeld und in Balance, ein ruhiger innerer Lichtkern (Identität). Umgebung: ein Raum, in dem Dunkelheit und Licht nebeneinander bestehen – keine Idealisierung, kein Trostbild, sondern Wahrheit, Ganzheit, Selbstwerdung. Farbpalette: gedämpfte Erdtöne, Grau und Blau, durchzogen von warmem, sanftem Licht. See more