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An old man in a chair sadly remembers past Christmases with his family, with a glowing pocket watch and a wispy ghost.

An old man in a chair sadly remembers past Christmases with his family, with a glowing pocket watch and a wispy ghost.

Im Jahr 1887 lebte Heinrich Winter, ein mürrischer alter Mann, allein in seinem großen, alten Haus. Seit dem Tod seiner geliebten Frau Marie verweigerte er Weihnachten. Kerzen, Lichter und Lachen – alles erinnerte ihn an die verlorenen Tage, die nicht zurückkehrten. Heinrich schloss sich in seine Trauer ein, während draußen die Kinder der Stadt spielten und die Welt sich fröhlich auf das Fest vorbereitete. Jedes Jahr, pünktlich zu Weihnachten, zeigte ihm ein magisches Artefakt – eine Taschenuhr, die Marie ihm hinterlassen hatte – seine vergangenen Weihnachten. Dort sah er sich selbst, jung und glücklich, mit Marie und den Kindern seiner Familie. Die Erinnerungen waren wunderschön, aber auch schmerzhaft. Heinrich fühlte sich gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, unfähig, das Fest erneut zu genießen. In diesem Jahr kam jedoch Besuch: Sein Sohn Friedrich, seine Schwiegertochter Elisabeth und seine beiden Enkelkinder Anna und Emil wollten ihn unbedingt zu Weihnachten einladen. Heinrich weigerte sich. Die Kinder aber gaben nicht auf. Sie brachten Plätzchen, Lichter und ihr fröhliches Chaos ins Haus. Ihre Liebe und Hartnäckigkeit rührten Heinrich, doch er blieb verschlossen. Dann erschien der erste Geist: der Geist der Vergangenen Weihnachten. Mit leuchtender Gestalt und klingelnder Stimme führte er Heinrich in die Vergangenheit. Er sah sich selbst lachend, mit Marie an seiner Seite, wie die Kinder spielten, Geschenke öffneten und Schneebälle flogen. Heinrich erkannte, See more