Der Schlitten tauchte in eine Landschaft aus grünen Hügeln und weißen Gipfeln. Unter ihnen schmiegte sich ein Dorf an den Hang, Lichter funkelten wie kleine Sterne und aus den Schornsteinen stieg würziger Rauch. Eine Kapelle läutete, Kinder lachten und irgendwo knisterte ein Feuer, das nach Kastanien roch. „Baskenland,“ murmelte Lasse und ließ ein paar Funken in der klaren Luft tanzen. „Hier wohnt Olentzero.“ Hasi zog seine pinke Jacke zurecht und schnupperte. „Holzfeuer, Kastanien, Geschichten. Bereit machen.“ Auf dem Dorfplatz stand ein Mann mit runder Mütze, einer txapela, schwarzem Mantel und einem Korb voller Kohlenstücke. Sein Gesicht war rußig, seine Augen warm. Als er die Kinder sah, lächelte er und der Abend schien ein wenig heller zu werden. „Aupa!“ rief er. „Willkommen. Ihr seid die Helfer des Weihnachtsmanns, nicht wahr? Ich bin Olentzero. Ich bringe den Kindern Süßigkeiten und ein wenig Kohle für das Feuer, es bedeutet Wärme und Zusammenhalt.“ „Gibt es eine Aufgabe für uns?“ fragte Martje. Olentzero seufzte und zeigte auf den Hügel über dem Dorf. „Heute hat der Wind den großen Kohlenkorb am alten Stollen umgeworfen. Ohne ihn fehlt uns Kohle für die Laternen und für das Fest. Es ist ein gutes Zeichen, wenn jede Laterne ein kleines Herz aus Kohle hat, damit das Licht nicht nur außen, sondern auch innen brennt.“ „Ein Herz aus Kohle?“ Lotta staunte. „Das klingt schön und ein bisschen nach Ruß.“ „Genau richtig,“ grinste Klaas und hob einen kleinen, glitzernden See more