MĂ€rchen-Haft Als Kind erzĂ€hlte man mir MĂ€rchen, In denen eine schöne Fee Erschien und man sich wĂŒnschen durfte, Was man am liebsten haben wollte. Und solche MĂ€rchen liebte ich Und dachte als Erwachsner noch, Dass es doch schade wĂ€re, Dass MĂ€rchen niemals wirklich sind. Doch dann erschien mir eines Nachts, Ich mochte es kaum glauben, TatsĂ€chlich eine Fee am Bett Und weckte mich mit Fragen. Am Ende stellte sie mich dann Vor die Entscheidung, ob ich BerĂŒhmt sein wolle oder reich. Ich bat um Zeit zum Denken. Nachdem ich lange nachgedacht, Kam ich zu dem Ergebnis, Dass Reichtum mir nicht wichtig war, dass Ruhm mich stĂ€rker locke. Die ersten Zweifel kamen mir, nachdem die Fee sich langsam in einen hĂ€sslich-gelben Dunst verwandelte und seltsam lachte. Am nĂ€chsten Morgen wurde ich Schon frĂŒh von Polizei geweckt. Ich wurde wegen Mordes angeklagt An jemand, den ich nicht mal kannte. Mir wurde der Prozess gemacht, Ich stand in jeder Tageszeitung, Indizien sprachen gegen mich, So kam ich ins GefĂ€ngnis. Jetzt sitze ich in einer Zelle Und kann es nicht begreifen. Nur eins ist klar, ich wĂŒnschte mir, Ich hĂ€tte nie âne Fee gesehen. Male ein Bild, das Inhalte und Stimmungen des Gedichts einfĂ€ngt. Ein Schwerpunkt sollte auf der (fĂŒr den Helden tragischen - fĂŒr den leser skurrilen) Ironie des Textes liegen, es sollte aber auf keinen Fall ZĂŒge einer Karikatur aufweisen. Der Stil könnte sich an dae Art Nuveau annĂ€hern, die Konturen sollten scharf sein See more